Martinimarkt am 15. November 2026 : Keine Ladenöffnung am Volkstrauertag möglich
Der Martinimarkt in Osterhofen findet in diesem Jahr am Sonntag, 15. November 2026, statt. Da dieser Termin auf den Volkstrauertag fällt, ist eine Öffnung der regulären Verkaufsstellen im Rahmen eines verkaufsoffenen Sonntags nicht möglich.
Grundlage hierfür ist das seit 1. August 2025 geltende Bayerische Ladenschlussgesetz (BayLadSchlG). Nach Art. 6 Abs. 2 BayLadSchlG dürfen unter anderem der Volkstrauertag und der Totensonntag ausdrücklich nicht für einen verkaufsoffenen Sonntag freigegeben werden. Auch ein Markt als besonderer Anlass ermöglicht an diesen Tagen daher keine entsprechende Freigabe der regulären Verkaufsstellen.
Die Stadt Osterhofen bedauert diese für die betroffenen Betriebe kurzfristige Änderung. Einige Innenstadtunternehmen hatten bereits mit einer Öffnung am Martinimarkt geplant und entsprechende Vorbereitungen getroffen.
Um den betroffenen Osterhofener Innenstadtbetrieben dennoch die Möglichkeit zu geben, sich am Martinimarkt zu beteiligen, stellt die Stadt Osterhofen ihnen kostenfrei einen Marktplatz im Rahmen des Martinimarktes zur Verfügung.
Interessierte Betriebe werden gebeten, sich bis spätestens 9. Oktober 2026 über die Marktanmeldung der Stadt Osterhofen anzumelden:
https://osterhofen.de/marktanmeldung/
Der Martinimarkt selbst ist von der Ladenöffnung rechtlich zu unterscheiden und soll wie geplant stattfinden.
Über die zukünftige Ausgestaltung des Martinimarktes wird im Nachgang beraten. Dabei soll insbesondere geprüft werden, wie Terminierung, Marktgeschehen und eine mögliche Ladenöffnung künftig rechtssicher und gleichzeitig attraktiv für Handel, Aussteller sowie Besucherinnen und Besucher gestaltet werden können.
Dass in der Vergangenheit teilweise Ladenöffnungen im Zusammenhang mit dem Martinimarkt stattgefunden haben, kann für die diesjährige Durchführung keine Grundlage darstellen. Maßgeblich ist die aktuell geltende Rechtslage nach dem Bayerischen Ladenschlussgesetz.
Die Stadt Osterhofen bittet die betroffenen Betriebe sowie die Besucherinnen und Besucher um Verständnis und möchte mit dem Angebot kostenfreier Marktstände gleichzeitig eine praktikable Alternative für die Innenstadtunternehmen schaffen.